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Das Industriequartier

1880 baute die Seifen­fa­brik Stein­fels als eine der ersten eine neue Seifen­fa­brik im dama­ligen Ausser­sihl, dem heutigen Indus­trie­quar­tier, auf dem Grund­stück im Hard. Kurz  darauf, 1883 erwei­terten sie die Produk­tion mit einer Toilet­ten­seifen- und Parfü­me­rie­fa­brik am Sihl­quai und einem weiteren Bau an der Limmatstrasse.

Auf Stein­fels folgte Escher-Wyss. 1889 bauten sie eine Konstruktions­stätte für Maschinen auf dem damals noch als Acker und Weide­land genutzten Hard-Areal. Die Konstruktions­stätte von Escher-Wyss baute und entwi­ckelte Wasser­räder, Dampf­hei­zungen, Turbinen, Werk­zeug­ma­schinen, ja sogar Dampf­schiffe wurden dort entwi­ckelt und machte Escher- Wyss & Co zur damals grössten Maschi­nen­fa­brik der Schweiz. Bis 1940 haben mehr als 500 Schiffe die «Schiff­bau­halle» verlassen. Eines dieser Erzeug­nisse, die «Stadt Zürich» (Baujahr 1909), verkehrt frisch reno­viert wieder auf dem Zürichsee. 

Im Sommer 1898 eröff­nete die dama­lige «Aktien-Brauerei Zürich» und spätere «Löwen­bräu» eine neue Brauerei mit Gleis­an­schluss im Indus­trie­quar­tier. Aufgrund der grossen Nach­frage begann die Produk­tion bereits im März 1898 noch vor der kompletten Fertig­stel­lung der neuen Betriebstätte.

1913 über­nahm Max Maag an der Hard­strasse die Hallen der liqui­dierten Auto­mo­bil­fa­brik Safir und grün­dete die Max Maag Zahn­rad­fa­brik (später Maag-Zahn­räder AG). Die gute Konjunktur während des Ersten Welt­krieges liess die Firma mit anfäng­lich 24 Ange­stellten bis 1918 zu einem Gross­un­ter­nehmen mit 1500 Arbei­tern wachsen. Weitere Firmen folgten: die Textil­ver­ede­lungs­firma Schütze & Co., die Welti Furrer AG, Schöller & Co. oder Elek­tro­mo­toren Fabrik. Ausser­sihl wandelte sich zum Indus­trie­quar­tier. In dieser Zeit roch es im Quar­tier nach Seife, Stahl, Bier und Kehrichtverbrennung.

Quar­tier-Cluster:

Zürich-West, Kreis 5

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